Minis allererstes Tagebuch

Minis allererstes Tagebuch

Rituale sind wichtig. Wie wäre es mit einem kleinen allabendlichen „Tagebucheintrag“?

Dafür geeignet sind Zettel vom Büro-Zettelklotz oder auch größere Papiere. Auf ein Heft würde ich ganz bewusst verzichten, da man mit losen Tagebuchblättern nämlich noch viel mehr Lerneffekt erzielen kann 😊:

Auf die Tagezettel wird nun je nach Alter ihres Kindes nur gemalt, oder gemalt und erste Kritzeleien „geschrieben“. Wenn sich das Kind ans Werk macht, sollte dieses natürlich als Spaß erlebt werden. Deshalb wäre es nützlich, wenn Sie zuerst gemeinsam darüber sprechen und den Tag ein bisschen verbal Revue passieren lassen.

Die fertigen Tagebuch-Kunstwerke werden natürlich gelobt, und das Kind erklärt ihnen, was es da gemalt hat. Auf diese Art lernt ihr Kind, erste eigene „Präsentationen“ zu formulieren.

Nun können Sie den Zettel chronologisch an die Wand pinnen.

Wenn Sie dort schon Schilder mit den Wochentagen anbringen wollen, nur zu!

So lernt das Kind automatisch und frühzeitig, was sortieren und zuordnen bedeuten könnte, wie die Namen der Wochentage lauten, es lernt die Wörter „gestern“ und „morgen“, wie viele Tage eine Woche hat und so weiter…

Am Ende einer Woche können die 7 Zettel an einer Ecke zusammengetackert werden, nach 4 Wochen diese 4 Bündel zu einem Monat in eine Schachtel gesteckt werden und so weiter. So kann auf völlig spielerische Weise und durch eigenes Tun die Zeiteinteilung schon für kleine Kinder erfahrbar und beobachtbar gemacht werden.